Artifact Uprising

Das Unternehmen, dem Pinterest zum Erfolg verhalf

Artifact Uprising ist ein Unternehmen aus Denver, das aus digitalen Fotos Alben und andere kreative Artefakte herstellt. Im Oktober 2012 wurde eines der Fotoalben von Artifact Uprising von einem Nutzer auf Pinterest gesammelt und anschließend von einer Bloggerin aufgegriffen. Ihr Post brachte den Stein ins Rollen: Der Pin wurde auf mehr und mehr Pinnwänden gemerkt und die Website von Artifact Rising erzielte 48.000 Aufrufe in einer einzigen Woche.

„Die Erstellung unserer Produkte braucht Zeit und Muße“, erklärt Kate Thurmes, Chief Creative Officer des Unternehmens. „Pinterest ist für uns eine Art Motivationshilfe für die Projekte, die wir anstreben – der Ansporn, den wir brauchen, um die Fäden in die Hand zu nehmen und Projekte in die Tat umzusetzen, statt nur darüber nachzudenken.“

Kate Thurmes
Chief Creative Officer, Artifact Uprising
“Ohne Pinterest hätten wir es niemals aus unserem Kellerzimmer an die Spitze geschafft.”
Fokus auf Qualität

Artifact Uprising nutzt Pinterest, um Informationen rund um seine Produkte und zu verbreiten und eine Markenidentität zu schaffen. Das Unternehmen veröffentlicht nicht nur Produkt-Pins, sondern auch davon inspirierte Beiträge rund um das Thema Lifestyle. Unter anderem haben Mitarbeiter eine Pinnwand erstellt, auf der sie zeigen, was man mit den Produkten alles machen kann. Die Pins, die sie der Unternehmensseite entnehmen, erfüllen höchste Qualitätsstandards. 

„Ansprechende und richtig in Szene gesetzte Produktaufnahmen generieren den größten Traffic und die meisten Umsätze“, erklärt Thurmes. „Meistens veröffentlichen wir 3 bis 4 neue Produkt-Pins und konzentrieren anschließend all unsere Anstrengungen auf den leistungsstärksten von ihnen. Die Performance eines Pins hängt davon ab, wie ausdrucksstark und ansprechend er ist.“

Auch Pins mit Gestaltungstipps und Gebrauchsanweisungen generieren viel Traffic. Da sich bei Artifact Uprising alles um Fotografie dreht, kommen z. B. Pins, die auf Tipps für bessere iPhone-Aufnahmen verlinken, gut an.

Artifact Uprising stellt täglich neue Pins ein – meistens morgens und abends. Das Unternehmen folgt saisonalen Trends, indem es beispielsweise anstehende Feiertage aufgreift oder Themen wählt, die zur Jahreszeit passen. Dabei dürfen die Unternehmensrichtlinien natürlich nicht außer Acht gelassen werden – allen voran: Qualität geht über Quantität.

Probieren und studieren

Diese erfolgreiche Strategie verdankt Artifact Uprising umfassenden A/B-Tests. Auf wöchentlicher Basis testet das Unternehmen 1 bis 2 Theorien zur Beliebtheit der veröffentlichten Pins. Die Ergebnisse werden anschließend mithilfe von Pinterest Analytics analysiert.

Das Ergebnis hielt einige Überraschungen bereit. Die Reaktion der Kunden unterschied sich oft maßgeblich von den Prognosen. Beispielsweise erwies sich die Kategorie „Mobile Photography“ als beliebter als gedacht. Und weil das Thema so gut ankam, investierte Artifact Uprising mehr Zeit in Werbekampagnen zu mobilen Produkten und der Firmen-App.

„Im Gegensatz zu anderen Social Media-Kanälen zeigt uns Pinterest, an welchen Kategorien unsere Follower noch interessiert sind“, erklärt Thurmes. Im Rahmen der Analytics-Auswertung wurde beispielsweise deutlich, dass es zwischen Nutzern, die die Pins von Artifact Uprising gelikt hatten, und solchen, die viel Zeit mit Heim- und Handwerksprojekten verbrachten, große Überschneidungen gab. Diese Erkenntnis brachte das Unternehmen dazu, Follower dieser Kategorie und entsprechende Blogs in ihre Werbestrategie einzubinden – und das mit Erfolg!

Über Pinterest führt Artifact Uprising auch Sentimentanalysen zu Produkten durch.

„Wenn wir einen Pin eines neuen – oder auch eines bestehenden – Produkts veröffentlichten, vermittelt uns seine Performance auf Pinterest einen guten Eindruck davon, wie das Produkt beim Endkunden ankommt“, erläutert Thurmes. „Für unsere Marketing- und Produktstrategie ist das von unschätzbarem Wert.“

Experimentieren mit Werbe-Pins

Pinterest steht im Mittelpunkt der Marketing-Strategie von Artifact Uprising. Auf der Unternehmenswebsite werden auf den Seiten Most Pinned und Idea Gallery beliebte und inspirierende Projekte vorgestellt. Über den „Folgen“-Button können Pinner mit einem Klick zum Follower werden und in E-Mail-Newslettern informiert das Unternehmen regelmäßig darüber, was es auf Pinterest Neues gibt. Sie machen Abonnenten aufmerksam auf Pins, die ihnen gefallen könnten, und Pinnwände, die ihre Fantasie anregen könnten.

Und wenn es darum geht, eine neue Partnerschaft mit einem Blogger oder Web-Trendsetter einzugehen, prüft das Unternehmen zunächst, ob die Inhalte, die der Partner kreiert, auch gut pinnbar sind. 

„Wir lieben Pinterest für seine Einzigartigkeit ... Die anspruchsvollen visuellen und kreativen Inhalte machen die Plattform zum idealen Marketing-Kanal für die Art von Leistung, die wir anbieten“, erklärt Thurmes. „Pinterest zeigt Unternehmen völlig neue Wege auf, neue Kunden zu akquirieren und bestehende zu inspirieren.“

In nur 18 Monaten ist es Artifact Uprising gelungen, zum millionenschweren Unternehmen mit dreistelligem Umsatzwachstum zu werden.

Sie haben auch mit Werbe-Pins experimentiert.

„Wir wollten schon immer die Wahrnehmung der Community für unsere Marke steigern. Promoted Pins bieten uns Wachstumschancen im Rahmen einer benutzerfreundlichen Plattform – genau das, was wir brauchen“, so Thurmes. „Durch sie haben wir mehr als durch jede andere mediale Plattform über unseren Kundenstamm gelernt und darüber, wie wir ihn erreichen und segmentieren können.“

Mithilfe von Promoted Pins kann Artifact Uprising die richtige Zielgruppe ansprechen und das in großem Stil, sodass das Unternehmen nicht länger darauf angewiesen ist, dass ein einzelner Pin die Sache ins Rollen bringt. 

Thurmes fügt hinzu: „Diese neue Art der Werbestrategie verlangt Unternehmen eine Kreativität ab, auf die wir uns sehr gerne einlassen wollen. Darum haben wir praktisch unseren gesamten Werbeetat in Promoted Pins investiert.“

Vorschläge von Artifact Uprising
  • Mit Pinterest Analytics erfahren Sie, wo die Interessen Ihrer Kunden liegen. Wenn Sie anschließend ermitteln, welche dieser Interessen mit Ihrem Produktportfolio übereinstimmen, erhalten Sie wertvolle Anhaltspunkte für Ihre Content-Strategie.
  • Stellen Sie Collagen aus in Szene gesetzten Produkten, spannenden Anwendungsbeispielen und inspirierenden Lifestyle-Fotos zusammen und achten Sie darauf, nur ansprechende und hochwertige Bilder zu verwenden.
  • Verlinken Sie Pinterest auf Ihrer Website und in E-Mail-Newslettern, um Follower für Ihre Pins zu begeistern und eine hohe Rate gemerkter Pins zu erzielen. Platzieren Sie Top-Pins und saisonale Pinnwände dort, wo sie Nutzern direkt ins Auge fallen.