Topshop

Individuelle Farbpaletten als Marketing-Hit

In einer neuartigen Kampagne gelang es dem britischen Modelabel Topshop, Kunden die Farbtrends der Fashion Weeks von London, New York und Paris zeitnah und auf unkonventionelle Weise näher zu bringen.

Als erster Einzelhändler nutzte Topshop die Pinterest-API zur Entwicklung einer App. So entstand Pinterest Palettes, ein interaktives Enthüllungstool, das anhand der Pinnwände und Pins eines Nutzers eine maßgeschneiderte Farbpalette zusammenstellt. Dieses Tool verknüpfte Topshop mit seiner Vertriebsstrategie: Anhand der Farben der jeweiligen Pinterest-Palette empfahl das Modehaus seinen Kunden Stücke aus seinem Katalog.

Im Rahmen der Fashion Week-Kampagne verpasste Topshop zudem seinem Pinterest-Profil mit neuen Inhalten ein Makeover. Das lockte wiederum mehr Besucher auf die UnternehmensWebseite.

Als Resonanz auf die neue App und ihre Begleitkampagne verzeichnete Topshop 17 % mehr Pins von der UnternehmensWebseite und 260 % mehr Seiten-Impressions. Auch die Interaktionsquote auf Pinterest (gemerkte Pins und Klicks) stieg um 262 %.

260 %
mehr Impressions
262 %
mehr Interaktionen
Sheena Sauvaire
Global Marketing and Communications Director, Topshop
„Pinterest generiert unter allen sozialen Netzwerken die größte Umsatzsteigerung.“
Vom Laufsteg in den Laden

Doch mit dem Online-Tool war es nicht getan. Topshop hauchte den Pins seiner Kunden Leben ein und integrierte die Paletten in seine Flagship Stores in SoHo, New York, und Oxford Circus, London.

Dort wurden jeweils Touchscreens und iPads aufgestellt, auf denen Kunden ihre Pinterest-Farbpaletten vor Ort zusammenstellen und ausdrucken konnten, um sie zur Kaufberatung heranzuziehen. Die Auslage in den Boutiquen war sogar nach Farben sortiert, um Kunden die Suche nach Modeartikeln zu erleichtern, die zu den Farben ihrer Pinterest-Palette passten.

Der neue Ansatz von Topshop bot Kunden eine einzigartige, holistische Kauferfahrung. Damit sorgte Pinterest Palettes mit 55 Presseberichten in Mainstream-Verbrauchermedien sowie Mode- und Technikpublikationen für Wirbel. Außerdem erntete Topshop positive Rückmeldungen und Hunderte von Posts auf Social Media-Kanälen.

„Es gibt so viele Informationen, die wir unseren Kunden gerne über Pinterest zukommen lassen möchten. Wir möchten sie beraten und in unsere Boutique einladen, um das Kauferlebnis noch spannender für sie zu machen“, so Margadant.