5 Best Practices für eine bessere Shopping-Performance auf Pinterest

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29. Juni 2026

Best Practices

Pinterest-UI, die eine KI-gestützte visuelle Suche zeigt. Eine Frau in einem gelben Vichy-Co-Ord-Set wird gescannt; Dadurch entstehen die Such-Tags „Co-Ord-Set“, „Vichy-Muster“ und „Gelb“ sowie ein kaufbares Ergebnis für einen gelben Vichy-Blazer.

Starke Shopping-Ergebnisse beginnen mit einem soliden Fundament. Nutze diese fünf Punkte, um Feed, Website und Signale vorzubereiten, bevor du Gebote oder Budgets änderst.

Shopping‑Journeys werden immer dynamischer. Und im Marketing muss heute an mehr Stellschrauben gedreht werden als je zuvor – vom sich wandelnden Shopping-Verhalten bis hin zu neuen Formaten, Zielgruppen und Optimierungs-Tools.

Wenn Ergebnisse einbrechen, wechseln viele reflexhaft in den Kampagnenmodus: Einstellungen nachjustieren, Budgets umschichten oder das Setup neu aufsetzen. Doch Tatsache ist: Die besten Ergebnisse lassen sich nicht allein durch Kampagnenänderungen erzielen. Sie entstehen, wenn deine Kampagnen auf einem starken Fundament basieren.

Diese einfachen 5 Best Practices sollen dein Fundament stärken und deine Shopping-Performance auf Pinterest steigern.

1. Katalogsignale und Feeds: Hilf Shopper*innen, deine Produkte zu entdecken

Durch deinen Produktkatalog (oder Feed) weiß Pinterest, was du verkaufst. Damit bestimmst du, wen du erreichst, was die jeweiligen Personen sehen und wie häufig Auktionen genutzt werden. Fehlende, unklare oder falsche Felder können selbst eine starke Kampagne ausbremsen.

Titel mit Marken-Keywords stehen mit einem um 28 % höheren ROAS in Zusammenhang, Muster-Keywords mit einem um 22 % höheren ROAS.1 Bessere Daten geben Pinterest mehr Möglichkeiten, deine Produkte einer Suche mit hoher Kaufabsicht zuzuordnen. Da Pinterest von Entdeckungen lebt, kann ein starker Feed außerdem dafür sorgen, dass deine Produkte angezeigt werden, während die Menschen noch dabei sind, ihre Optionen zu entdecken und ihre Shopping-Liste zusammenzustellen.

Prüfe Folgendes:

  • Titel: Marke + Produkttyp + ein nützliches Detail (z. B. Muster, Material oder Anwendungsfall)

  • Produktinformationen: vollständige Beschreibungen, Preise, Verfügbarkeit und Bilder

  • Abdeckung: vollständiger Katalog, nicht nur eine kleine Hero-Auswahl

Empfohlene Aktion:

  • Behebe Fehler in der Katalogdiagnose, beginnend bei deinen meistverkauften SKUs.

  • Formuliere schwache Titel und Beschreibungen so um, dass sie tatsächlich Suchanfragen widerspiegeln (zum Beispiel „Sommerkleid für Gäste auf Hochzeit“ oder „Rucksack zum Schulanfang“).

  • Nutze die Performance und das Suchverhalten auf Pinterest, um deinen Feed im Zeitverlauf zu optimieren: Aktualisiere Titel für saisonale Suchtrends und bringe neue Creatives während Trendspitzen ein, um die leistungsstärksten Kategorien zu priorisieren.

2. Tracking- und Measurement-Signale: besseres Feedback fürs System

Um die Performance zu verbessern, muss Pinterest sehen, was passiert, nachdem Menschen deine Anzeigen gesehen oder angeklickt haben. Dafür brauchst du ein solides Tracking-Setup.

Bessere Signale helfen Pinterest, die Menschen zu finden, die wahrscheinlich kaufen und nicht nur klicken. Damit lernt Pinterest, welche Aktionen am ehesten zu Checkouts führen. Im Durchschnitt verzeichneten Werbetreibende im Internet, die die Conversions-API sowie das Pinterest-Tag nutzten, eine Verbesserung der durchschnittlichen CPA um 9,0 % und 23,7 % mehr zugeordnete Conversions im Vergleich zu reinen Tag-Setups.2

Prüfe Folgendes:

  • Setup: Wofür nimmst du Optimierungen vor und passt das zu deinem tatsächlichen Ziel (z. B. Checkout vs. Seitenaufrufe)?

  • Trackst du wichtige Events wie Hinzufügen zum Warenkorb und Checkouts, nicht nur Besuche?

  • Produkt-IDs in deinen Events: Stimmen sie mit den IDs in deinem Katalog überein?

Empfohlene Aktion:

  • Aktiviere Conversions-API und Pinterest-Tag gemeinsam, um aussagekräftigere und verlässlichere Signale zu erhalten.

  • Übermittle die Produkt-IDs auf SKU-Ebene, die mit deinem Katalog übereinstimmen.

  • Prüfe deine Conversions im Ads Manager, um sicherzugehen, dass Events an den richtigen Stellen mit realistischen Werten ausgelöst werden.

3. Tiefes Sortiment: Kampagnen mit genügend SKUs, um mehr zu lernen

Shopping-Anzeigen funktionieren am besten, wenn jede Anzeigengruppe oder Produktgruppe genügend SKUs umfasst, um Muster zu erkennen. Weniger, dafür tiefere Gruppen liefern dem System mehr Signale, damit deine Produkte mit den richtigen Shopper*innen in Verbindung gebracht werden.

Wenn du deinen Katalog in viele kleine Gruppen aufteilst, sammelt jede nur sehr wenige Daten. Die Lerngeschwindigkeit nimmt ab und die Ergebnisse können von Woche zu Woche stark schwanken. Auf Pinterest empfehlen wir mindestens 500 SKUs pro Anzeigengruppe, da Gruppen mit weniger als 100 SKUs mit einem um 13,6 % niedrigeren ROAS in Zusammenhang stehen.3

Prüfe Folgendes:

  • Größe der Produktgruppe: Sind deine SKUs in viele kleine Gruppen aufgeteilt?

  • Ergebnisse: Welche Gruppen fördern den Großteil deiner Performance?

Empfohlene Aktion:

  • Führe sehr kleine Produktgruppen mit demselben Ziel zusammen.

  • Strebe große, aussagekräftige Gruppierungen (z. B. nach Kategorie oder Margenbereich) mit Hunderten von SKUs an, wo immer das möglich ist. Verwende nur dann separate Gruppen, wenn du wirklich unterschiedliche Gebote oder Budgets benötigst.

4. Kontinuierliches Shopping: stärkere Dynamik mit Always-on-Kampagnen

Shopping funktioniert auf Pinterest am besten als Always-on-Kanal im Lower Funnel, nicht als Abfolge kurzer Impulse. Wenn du Kampagnen ständig pausierst oder jedes Mal von Grund auf neu aufsetzt, riskierst du, wertvolle Erkenntnisse zu verlieren und die Performance jedes Mal zurückzusetzen.

Die Menschen auf Pinterest planen Käufe Wochen oder Monate im Voraus und speichern Ideen über eine längere Zeit, bevor sie zum Checkout gehen. Wenn deine Shopping-Kampagnen in der Zwischenzeit verschwinden, verpasst du das Zeitfenster, in dem diese Pläne – und Warenkörbe – tatsächlich umgesetzt werden. Wir haben festgestellt, dass Shopping-Kampagnen, die sechs Monate oder länger laufen, einen rund 25 % höheren ROAS erzielen. Kampagnen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten hingegen verzeichneten ROAS-Rückgänge von 5–16 % gegenüber dem Durchschnitt.4

Prüfe Folgendes:

  • Budgetzyklen: Pausierst du deine Kampagnen regelmäßig?

  • Kampagnen-Setup: Fängst du für jeden Sale oder jede Saison wieder bei null an?

Empfohlene Aktion:

  • Wenn möglich, sollte eine kleine Anzahl an grundlegenden Shopping-Kampagnen das ganze Jahr über aktiv sein.

  • Nutze Promo-Aktionen, um neue Angebote oder Verkäufe hervorzuheben, und bringe neue Creatives saisonal oder für Promo-Aktionen ein, statt neue Kampagnen aufzusetzen.

  • Betrachte Trends über 30 bis 90 Tage, bevor du entscheidest, dass etwas nicht funktioniert.

5. Retail-Vorbereitung: Leg fest, was nach dem Klick passiert

Starke Anzeigen ziehen Menschen an, aber die Retail-Vorbereitung entscheidet, was als Nächstes passiert. Beispiel: Wenn der Preis in deiner Anzeige nicht dem Preis auf deiner Website entspricht oder der Checkout langsam und unübersichtlich wirkt, springen die Menschen ab.

Wenn Shopper*innen kaufen möchten, ist Konsistenz entscheidend. Ein konsistenter, reibungsarmer Weg vom Pin bis zum Kauf schafft Vertrauen in deine Marke. Richtlinien- oder Händlerprobleme können zu Feed-Fehlern führen, die Shopping-Berechtigung blockieren und ein stimmiges, vertrauenswürdiges Einkaufserlebnis untergraben.5

Prüfe Folgendes:

  • Sind Preis, Bild und Promo in Anzeige, Produktseite und Checkout identisch?

  • Ist die Website auf Mobilgeräten schnell und einfach zu nutzen?

  • Entsprechen die Produkte den Händlerrichtlinien von Pinterest?

Empfohlene Aktion:

  • Behebe zuerst die Probleme, die in der Händlerprüfung oder in der Katalogdiagnose geflaggt wurden.

  • Richte eine monatliche Erinnerung ein, um den gesamten Pfad für deine Top-Produkte durchzugehen: Anzeige → Produktdetailseite → Warenkorb → Checkout.

  • Vereinfache den Checkout, besonders auf Mobilgeräten, und sorge dafür, dass Versand- und Rückgabebedingungen leicht zu finden sind.

Stärke dein Shopping-Fundament noch heute

Du musst nicht alles auf einmal machen. Starte mit dem Bereich, der für dein Unternehmen am wichtigsten ist, und arbeite dich dann weiter vor. Wenn du dieses Fundament stärkst, zahlen sich alle Änderungen, die du im Ads Manager vornimmst, deutlicher aus. Deine Shopping-Kampagnen können dadurch besser dazulernen, optimiert werden und langfristige Ergebnisse liefern. Wenn du für den Einstieg Hilfe bei der Priorisierung brauchst, wende dich an dein Pinterest-Team, um dein Setup gemeinsam zu besprechen.

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