
Die neuen KI-gestützten Tools von Pinterest für Unternehmen liefern nicht nur schnelle Antworten. Sie helfen Marketer*innen auch dabei, intelligentere Entscheidungen zu treffen.
KI hat Marketer*innen viel versprochen: schnelle Antworten, intelligentere Entscheidungen, weniger Kleinarbeit. In der Praxis ist KI aber oft nur ein weiterer Chatbot – zusätzlich zu den Tools, die du ohnehin bereits nutzt. Zu oft verursachen diese Tools zunächst mehr Aufwand, bevor sie für dich wirklich nützlich sind.
Dies liegt daran, dass die meisten KI-Tools von Plattformen, Richtlinien, Workflows und dem Live-Kampagnenkontext getrennt sind – und genau dort fallen Entscheidungen. Um Prozesse wirklich zu vereinfachen, braucht es KI, die nahtlos in deine bestehenden Workflows integriert ist, statt nur als zusätzliche Lösung obendrauf zu kommen.
Genau dafür wurden zwei neue KI-Tools entwickelt, die jetzt bei Pinterest zur Verfügung stehen. Bei den Cannes Lions 2026 stellte Pinterest diese zwei neuen Lösungen vor, die KI praxisnah in bestehende Arbeitsabläufe integrieren: Den Pinterest Business Assistant und einen neuen MCP-Server (Model Context Protocol) für Partnerunternehmen. Gemeinsam bilden sie eine KI-Lösung, die dein Unternehmen versteht, mit deinen bestehenden Tools zusammenarbeitet und dir hilft, schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

Bei KI sind Kontext und die richtigen Eingaben entscheidend. Ein allgemeiner Assistent kann Fragen nur oberflächlich beantworten, da er keine tiefgreifenden, plattformspezifischen Kenntnisse und keinen Kontext zu deinem Unternehmen hat. Deshalb bieten wir den Business Assistant an. Diese Lösung kombiniert alles, was es über deine Marke weiß, mit Empfehlungen, die speziell auf den einzigartigen Taste Graph von Pinterest sowie auf Produkte, Richtlinien und Trends zugeschnitten sind. Diese Kombination hilft dir, fundiertere Kampagnenentscheidungen zu treffen. Dabei dient das als Grundlage, was Nutzer*innen heute auf unserer Plattform entdecken und sich merken – und das, wohin sich ihre Interessen als Nächstes entwickeln.
Nehmen wir beispielsweise an, dass die Suchen nach „Dewy Make-up Look“ innerhalb einer Woche um 39 % gestiegen sind. Der Pinterest Business Assistant zeigt dir, wie du dieses Interesse am besten nutzen kannst, statt dich nur auf den Anstieg hinzuweisen. Statt langen Textanleitungen erhältst du übersichtliche Grafiken zur Entwicklung des Interesses, zu aufstrebenden Pinterest-Trends und zu den Top-Pins, die das Interesse an einem Thema vorantreiben. So erkennst du schnell Ideen mit Potenzial.
Der Pinterest Business Assistant ist dein täglicher Begleiter. Mit diesem Tool holst du das Beste aus deinen Anzeigen heraus – egal, ob du Ideen auf den Prüfstand stellst oder Performance-Veränderungen analysierst. Und weil er auch mobil verfügbar ist, bleibst du über Trends und Optimierungspotenziale auf dem Laufenden, wo auch immer du gerade bist.
Der Pinterest Business Assistant ist derzeit im Rahmen einer geschlossenen Testphase in den USA im Ads Manager und auf Mobilgeräten verfügbar. Er wird in den nächsten Monaten auf US-Unternehmenskonten ausgeweitet.
Wir haben den Pinterest Business Assistant entwickelt, damit du direkt alle Chancen siehst, statt nur Anleitungen zu erhalten.
Viele Werbetreibende verwalten ihre Pinterest-Kampagnen in Tools wie dem Ads Manager. Du arbeitest möglicherweise auch mit Agenturen und Analytics-Anbietern zusammen, die eigene KI-Copiloten oder -Assistenten entwickeln. Bislang gab es für diese Copiloten keine einfache, einheitliche Methode für die Verbindung mit Pinterest.
Der Open-Source-MCP-Server von Pinterest ändert das. Zum ersten Mal können zugelassene Partner ihre eigenen LLM-Agenten und Copiloten direkt mit den Daten und Workflows von Pinterest verbinden – über eine einzige, offizielle Integrationsebene.
Statt Integrationen von Grund auf neu zu entwickeln, können Partner diese Ebene direkt für ihre KI-Assistenten nutzen, anstatt für jeden Assistenten eigene Schnittstellen zu entwickeln und zu pflegen. So kannst du in den Partner-Tools, auf die du dich bereits verlässt, Kampagnen einfacher planen, analysieren und Fragen dazu beantworten.
Der MCP-Server von Pinterest startet am 1. Juni mit einer kleinen Gruppe von Alpha-Partnerunternehmen. Zu den Partnern zählen unter anderem PMG, Pacvue, Dentsu, Innovid by Mediaocean und Jump450 von Omnicom.

Diese KI-Updates bauen auf dem auf, was Pinterest für Werbetreibende seit jeher auszeichnet: Nutzer*innen kommen zu Pinterest, um ihren persönlichen Stil zu entdecken, neue Ideen zu finden und gezielt zu shoppen. Indem dieselben Signale (Pinterest-spezifische Kenntnisse, Creative-Insights und eine Infrastruktur, die zu den Tools passt, die du und deine Partner bereits verwenden) als Grundlage für die KI dienen, ist sie ein integraler Bestandteil bei der Planung, Auslieferung und Optimierung deiner Kampagnen.
Der Pinterest Business Assistant und der MCP-Server von Pinterest sind frühe Schritte in diese Richtung – hin zu einer KI, die Pinterest versteht, sich in deine Workflows einfügt und dir hilft, schneller von Fragen zu besseren Entscheidungen zu gelangen.
Außerdem erforschen wir gerade, wie KI-gestützte Einkaufserlebnisse für diejenigen aussehen könnten, die Pinterest über Ask Pinterest nutzen - ein eigenständiges Shopping-Experiment in einer frühen Pilotphase. Am besten bereitest du dich schon jetzt vor, indem du deinen Produktkatalog auf Pinterest einrichtest, während neue Shopping-Erlebnisse eingeführt werden.
Wenn du direkt im Ads Manager arbeitest: Nutze den Pinterest Business Assistant, sobald dieses Tool für dein Konto verfügbar wird. Nutze es, um die Performance zu analysieren, Optimierungsideen zu finden und Trends für deine nächste Kampagne zu entdecken.
Wenn du mit Agenturen oder Kampagnenmanagement-Plattformen zusammenarbeitest, frag deine Partner nach ihren Integrationsplänen mit dem Pinterest-MCP-Server. Frag sie auch, wie sie Pinterest-Daten in ihre eigenen Copiloten und kanalübergreifenden Workflows einbinden werden.
Du entwickelst selbst KI-Assistenten oder Tools? Nimm Kontakt mit deinem Pinterest-Team auf, um mehr über die MCP-Roadmap zu erfahren und Möglichkeiten zu erkunden, als Ökosystempartner mitzuwirken.