Spitzen-Performance mit einer Always-on-Strategie

28. Mai 2026

Best Practices

Eine Pinterest-Pinnwand mit Mode- und Lifestyle-Pins in kräftigen Blau- und Rottönen: eine Frau in Blau auf rotem Sessel, marineblauer Nagellack, Glasgeschirr, High Heels und ein Mann im roten Pullover mit Kopfhörern.

Menschen auf Pinterest überlegen oft wochenlang, bevor sie einen Kauf tätigen. Marken, die in diesem Prozess sichtbar sind, verstärken deren Kaufabsicht, was letztlich dafür sorgt, dass Kampagnen in der Peak-Season zu Conversions führen.

Jede*r Werbetreibende weiß, wie chaotisch das vierte Quartal ist. Du musst immer mehr ausgeben, da es immer schwerer wird, aufzufallen. Die meisten Plattformen verschärfen das Problem statt es zu lösen. Denn du konkurrierst in Feeds, in denen Menschen gar nicht gezielt nach etwas Bestimmtem suchen.

Auf Pinterest ist die Dynamik anders: Menschen kommen hierher, um zu planen. Sie suchen nach Ideen, merken sich, was ihnen gefällt, und konkretisieren, was sie kaufen möchten – oft Wochen oder Monate, bevor sie bereit sind, Geld auszugeben.

Eine durchgehende Präsenz bringt deine Marke frühzeitig auf die Shortlist – noch während sie entsteht. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit Zielgruppen, Produkte und Creatives zu testen, sodass du im vierten Quartal nicht mehr improvisierst, sondern das skalierst, was funktioniert.

Kontinuierliches Lernen macht deine Werbeausgaben in Q4 effizienter

Mit 80 Milliarden Suchanfragen pro Monat auf Pinterest1 signalisieren die Menschen das ganze Jahr über, was sie interessiert – nicht nur im vierten Quartal. Always-on-Kampagnen geben unseren Systemen mehr von diesen Signalen. Je länger deine Kampagnen laufen, desto besser kann das System deine Produkte und Creatives den richtigen Menschen zuordnen.

Werbetreibende, die Shopping-Kampagnen sechs Monate oder länger laufen lassen, erzielen einen rund 33 % höheren ROAS als diejenigen, die sie kürzer als drei Monate laufen lassen.2 In der Praxis bedeutet dies: Du startest Q4 mit Kombinationen aus Zielgruppen, Produkten und Creatives, die sich bereits bewährt haben – und nicht mit Hypothesen.

Ein Pin mit einer Frau in beigefarbener Baskenmütze und grünem Rollkragenpullover, der auf die Pinnwand „Party-Outfits“ gemerkt wird, überlagert von einem Mode-Flatlay mit grüner Lederjacke und roten Schuhen, inklusive sichtbarer Pinterest-Action-Icons

Bessere Inputs führen zu besseren Ergebnissen

Sobald deine Kampagnen Zeit zum Lernen hatten, werden die Grundlagen dahinter zum nächsten Multiplikator. Das heißt: Creatives, die verschiedene Phasen der Customer Journey abdecken, Landing Pages, mit denen das Ziel des Klicks erreicht wird, sowie sauberes Measurement über das Conversion-Tag und die Conversions API.

Pinterest Performance+
ist darauf ausgelegt, das Einrichten und Optimieren von Shopping-Kampagnen zu vereinfachen. Es reduziert die Anzahl der Eingaben, die du machen musst. Stattdessen kannst du dich auf Creatives und die Katalogqualität konzentrieren. Kampagnen mit Pinterest Performance+ Katalogverkäufe haben im Durchschnitt einen über 20 % niedrigeren CPA3 und benötigen 50 % weniger Eingaben beim Setup.4

Always-on- und Peak-Investitionen in Balance bringen

Eine starke Strategie kombiniert eine ganzjährige Präsenz mit konzentrierten Investitionen in wichtige saisonale Ereignisse. Als Ausgangspunkt (nicht als feste Regel) kannst du dein Budget so verteilen:

75%: Always-on
Investiere rund drei Viertel deines Budgets in Evergreen-Kampagnen, die Entdeckungen und Verkäufe tagtäglich steigern. Halte deine Creatives und deinen Katalog aktuell, damit du bei alltäglichen und saisonalen Ereignissen sichtbar bist, die deinen Kund*innen wichtig sind.

15%: Zielgruppenwachstum
Nutze etwa 15 % für längere Kampagnen, die neue und Mid-Funnel-Zielgruppen erreichen. Damit erweiterst du den Kreis der Personen, die später in deinen Peak-Kampagnen die Conversions durchführen.

10%: Peak-Momente
Plane die übrigen 10 % ein für kurze, wirkungsstarke Impulse rund um wichtige saisonale Events wie den Black Friday. Formate mit hoher Sichtbarkeit wie Premiere Spotlight oder Top of Search lassen sich zusätzlich zu deinen Always-on-Aktivitäten einsetzen. So maximierst du die Reichweite dann, wenn es am meisten zählt.

Ringdiagramm mit empfohlener Budgetaufteilung: 75 % Always-on, 15 % Zielgruppenwachstum und 10 % Peak-Momente.

Die Idee ist simpel: Kontinuierliche Kampagnen bauen eine Dynamik auf und gezielte Impulse verstärken diese in entscheidenden Momenten. H&M hat dies umgesetzt: Ganzjährig wurden Shopping-Anzeigen geschaltet, um Gen-Z-Planer*innen beim Stöbern zu erreichen. Und bei wichtigen saisonalen Ereignisse wurden diese per Retargeting erneut angesprochen. Das Ergebnis: 5,8 % mehr Checkouts bei den 18–24-Jährigen und insgesamt ein Wachstum von 2,5 %.5

Was du jetzt tun kannst

Du musst deine Strategie nicht von Grund auf neu aufsetzen.

1. Baue deine Always-on-Basis auf: Aktiviere deine Always-on-Basis in allen organischen und bezahlten Maßnahmen und stelle sicher, dass Katalog und Measurement-Grundlagen wie oben beschrieben eingerichtet sind. Sorge außerdem dafür, dass Pinterest Performance+ Katalogverkäufe aktiv ist, um die Performance deiner Anzeigen zu steigern – während deine organische Präsenz parallel dazu im gesamten Katalog wirkt.

2. Entwickle deinen Plan für die Peak-Season auf der Basis dessen, was bereits funktioniert: Wenn das Q4 näher rückt, analysiere, welche Zielgruppen, Produkte und Creatives in deinen Always-on-Kampagnen am besten performen, und verstärke genau diese.

3. Starte jetzt: Je früher deine Kampagnen live sind, desto mehr lernen sie schon vor der Peak-Season. Und dieser Vorsprung unterscheidet eine starke Performance in Q4 von teurem Rätselraten.

Deine Spitzen-Performance entsteht nicht erst im November. Wenn du im vierten Quartal Ergebnisse erzielen möchtest, muss die Dynamik bereits anlaufen, wenn deine Zielgruppe noch plant und deine Kosten noch niedrig sind. Sobald die heiße Phase beginnt, sind die Marken im Vorteil, die schon längst kontinuierlich aktiv waren.

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